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Was ist denn so drin im Fisch?

Fisch gilt als große Jodquelle. Seefisch enthält mehr Jod als Süßwasserfisch. Am meisten Jod enthält der Schellfisch, gefolgt von Kabeljau, Scholle und Seelachs. Da Fisch sehr wenig Bindegewebe enthält, ist er auch sehr leicht verdaulich. Ein weiterer Pluspunkt für Fisch sind die vielen ungesättigten Fettsäuren. Hierbei handelt es sich um Omega-3-Fettsäuren. Sie schätzt man wegen ihrer Eigenschaft, das Herz-Kreislauf-System positiv zu unterstützen. So sollen sie z.B. den Cholesterinspiegel senken, einen günstigen Einfluss auf die Blutgerinnung und auch auf den Blutdruck haben. Diese Fettsäuren sind aber trotz der allgemeinen Meinung nicht nur in Seefisch enthalten, man findet sie auch in Süßwasserfischen. So hat zum Beispiel eine Forelle mehr Omega-3-Fette als der Kabeljau oder der Seelachs.

 

Beiden, Süßwasser- wie auch Seefisch, ist gemein, dass sie sehr wenig Fett beinhalten (bis auf ein paar Ausnahmen wie Aal beispielsweise)  und aufgrund ihrer Inhaltsstoffe wie hochwertiges Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente ein wertvoller Bestandteil der Ernährung darstellen. Es ist schon bemerkenswert: Nur 200 Gramm Fisch decken zu 70 % den Bedarf eines Erwachsenen an Eiweiß und sogar den Tagesbedarf an Vitamin A und D.

Die Forelle ist ein sehr fett- und kalorienarmer Fisch. Sie enthält auf 100 Gramm 2,7 Gramm Fett und nur 103 Kalorien bzw. 433 Kilojoule. Sie enthält 19,5 Gramm Eiweiß, Kalium und Vitamin B.

 

Wer also seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte und sich gleichzeitig kalorienbewusst und lecker ernähren möchte, ist mit Fisch auf der richtigen Seite. Gründe also, öfter einmal Fisch auf den Speiseplan zu setzen.

 

 

Wie erkennt man frischen Fisch?

Frischen Fisch erkennt man an der Farbe der Kiemen. Im frischen Zustand sind diese leuchtend rot. Sind sie braun, ist der Fisch schon etwas älter. Die Augen sollten klar und nicht milchig sein. Die Schuppen sollten glänzen. Ein wichtiger Indikator für frischen Fisch ist außerdem der Geruch. Frischer Fisch riecht nie unangenehm fischig, sondern neutral.

 

 

Wie wird frischer Fisch gelagert?

Frischer Fisch sollte immer so schnell wie möglich verbraucht werden. Länger als zwei Tage sollte er nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Eiweiß, welches der Fisch enthält, beginnt sich nach einiger Zeit umzuwandeln in Ammoniak, und das riecht nach einiger Zeit. Wenn Sie also den Fisch nicht innerhalb von zwei Tagen zubereiten können, sollten Sie ihn einfrieren. Gefroren hält er sich etwa 3 Monate.

Räucherforellen sollten Sie, wenn Sie diese länger aufbewahren möchten, ebenfalls im Kühlschrank lagern. Bis maximal 5 Tagen kann man diese bedenkenlos aufbewahren. Selbstverständlich kann man sie auch einfrieren.

Tipp: Wenn Sie die Räucherforellen servieren möchten, empfehle ich, diese kurz im Backofen bei 100 Grad ein wenig "aufzuwärmen". Etwa 10 Minuten reichen. Das Aroma entfaltet sich dadurch viel besser.

 

 

Wie kann man eine Forelle zubereiten?

Da gibt es viele Möglichkeiten. Zum einen klassische Methoden wie Braten à la Müllerin oder blau kochen. Man kann sie grillen, dünsten, backen. Schauen Sie sich doch mal auf unserer Seite um. Sie finden hier bei uns einige Rezepte, die bestimmt Lust aufs Kochen bzw. Grillen machen.